1. Mannschaft

 

Sportplatzeinweihung am 11. Mai 2014

Beim Fun-Kick zur Eröffnung des neuen Simmerather Kunstrasenplatzes haben die Alten Herren der Hansa die Nase vorn.

Vor großer Zuschauerkulisse fand das Eröffnungsspiel zur Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes zwischen dem Gemeinde-Team und der Altherren-Vertretung der Hansa (stehend) statt. Die Favoriten der Hansa hatten kein Erbarmen und fegten den Gegner mit 6:1 vom Platz. Fotos: Karl-Heinz Hoffmann
 
Dunkle Wolken, Regenschauer, Anoraks, Mützen, Hüte und Regenschirme, die von Windböen gelegentlich hin- und hergebogen wurden, boten am Sonntagmittag zu Beginn das ungemütliche Szenario bei der offiziellen Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes der Hansa Simmerath hinter dem schicken Gebäudeensemble von Schwimm- und Sporthalle an der Sekundarschule.

Höhepunkt der Veranstaltung war ohne Zweifel das Eröffnungsspiel auf dem neuen Platz am Simmerather Kranzbruchvenn zwischen der Altherrenvertretung der Hansa und einem Gemeindeteam.

Auch wenn es zu Beginn nicht so aussah, wurden die Hansa-Kicker nach einer kurzen Anlaufphase ihrer Favoritenrolle gerecht und siegten verdient mit 6:1.

Entsprechend dem Anlass war es vor dem Fußballspektakel feierlich zugegangen. Die Hansa-Blasmusik hatte die über 200 Besucher an den aufgestellten Zelten, Bier- und Imbisswagen musikalisch eingestimmt, bevor Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns zur Begrüßungsrede schritt. Hermanns hob dabei nochmals die beachtliche Eigenleistung der Hansa hervor. Diese belief sich nach den akribisch festgestellten Zahlen des Ortskartellvorsitzenden Erwin Finken auf exakt 2023 Arbeitsstunden. Der Bürgermeister lies kurz noch einmal die bewegte Chronologie des Kunstrasenplatzes Revue passieren, bevor Hansa-Vorsitzender Ingo Braun das Wort ergriff. Er dankte dem Hansa-Team bezüglich der erbrachten Eigenleistung und hielt dazu fest: „Was Ihr hier geleistet habt, ist nicht selbstverständlich. Ihr könnt mit Recht stolz darauf sein, dass unsere Fußballabteilung wieder ein zu Hause hat“.

Friedlich trotz Wahlkampf

Pfarrer Volker Böhm und Pastor Michael Stoffels nahmen anschließend in ökumenischer Gemeinsamkeit die Einsegnung des Platzes vor, wozu Böhm zu Beginn feststellte, dass es schwierig sei, in der Bibel Bezugsstellen zum Thema Fußball zu finden. Schmunzelnd hielt er aber fest, dass er mit „Jesus stand im Tor, und die Jünger standen abseits“ halbwegs fündig geworden sei.

Mit etwas Verspätung war es dann aber endlich so weit. Schiri Helmut („Tang“) Kell von Germania Eicherscheid pfiff die Begegnung dieses Tages zwischen den Hansa-Kickern und dem Gemeindeteam an. In diesem befanden sich, trotz Wahlkampf friedlich und im gemeinsamen Siegeswillen vereint, neben Verwaltungsmitarbeitern auch Kicker-Größen von CDU und SPD. Seite an Seite mit Bürgermeister Hermanns (Rückennummer 10) kämpften sein SPD-Gegenkandidat Stephan Kaever (5), CDU-Ratsherr Jens Wunderlich, SPD-Fraktionsvorsitzender Gregor Harzheim, Maren Franz (Geschäftsführerin der CDU-Strauch) und Ratsmitglied Marc Topp (SPD).

Die defensive Ausrichtung des Gemeinde-Teams war von Beginn der Fun-Partie an ersichtlich. Daher war es nicht verwunderlich, das Stefan Bongard die Hansa nach 16 Minuten in Führung brachte. Im Gegenzug folgte aber der überraschende Ausgleich durch Karl-Heinz Hermanns, der ständig an der Mittellinie auf Konter lauerte. Durch dieses Tor oder eventuell auch durch die Trikots von Germania Eicherscheid motiviert, folgte daraufhin ein kurzfristiger Sturmlauf des Gemeindeteams, der sich jedoch nicht auszahlte.

Durch Tore von Dirk Schmidt und Hermann-Josef Koll ging die Hansa bis zum Pausenpfiff 3:1 in Führung. In der 2. Halbzeit erlebten die Zuschauer erneut ein munteres Spielchen, in dem auch die fußballerisch nicht so begabten Akteure auf Seiten der Gemeinde wieder ihr Bestes gaben. Der Hinweis an den Schiedsrichter beim 1:6-Rückstand, dass der Gegner „auf alles tritt, was sich bewegt“, wurde mit den Worten „Da haben die aber nicht viel zu treten“ gekontert.

Fakt ist, dass die Christdemokraten im Team in der Partie die besseren Fußballer stellten. Jens Wunderlich glänzte beispielsweise als architektonisch schnörkelloser Abwehrstratege, Maren Franz, die zwar nie ins Aufgebot von Sylvia Neid kommen wird, ackerte als feminine Allzweckwaffe und Karl-Heinz Hermanns dribbelte, flankte und fightete für seine Altersklasse erwartungsgemäß hervorragend. Gregor Harzheim darf bei den Sozialdemokraten als Spieler des Tages bezeichnet werden. Marc Topp, dessen Fußballgene sicher auch irgendwo vorhanden sind, spielte als Karnevalspräsident der Klev Botze sowieso außer Konkurrenz, und eine Bewertung von Stephan Kaever muss entfallen, da er sich lediglich in der 1. Halbzeit ins Spiel einbrachte.

Zum Schluss der höchst unterhaltsamen Partie gab es dann noch spektakuläres Foul an Karl-Heinz Hermanns, der den fälligen Elfmeter selbst ausführte, aber „versemmelte“ und sich mächtig darüber ärgerte.(ho)

Quelle: Eifeler-Zeitung - Nachrichten vom 13. Mai 2014

 

Ansprechpartner

Trainingszeiten

1. Mannschaft

Mittwoch
Freitag
19:00 - 21:00 Uhr